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Kunstmuseum Bern schreibt rote Zahlen wegen Gurlitt-Erbe - Bern Kunstmuseum in red because of the Gurlitt legacy

1970
1945
WDR 22 May 2015

Das Kunstmuseum Bern schreibt wegen der Annahme des Gurlitt-Erbes rote Zahlen. Laut dem Jahresbericht des Museums musste es für juristische und kunsthistorische Abklärungen rund um das Erbe gut 800.000 Euro bezahlen. Die Bilanz des Museums weist für das vergangene Jahr ein Defizit von einer halben Million Euro aus. Ohne die Annahme des Erbes hätte das Museum einen Gewinn von fast 300.000 Euro erzielt. Das Museum will den Fehlbetrag aus seinen finanziellen Reserven auffangen. Der vor gut einem Jahr verstorbene Gurlitt war der Sohn einer der Kunsthändler von Adolf Hitler. Er hatte seine wegen Nazi-Raubkunstverdachts umstrittene Sammlung dem Berner Museum vermacht.

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